Liebe Hundeeltern

an dieser Stelle haben Sie Gelegenheit, Ihre Beaglegeschichten zu veröffentlichen. Schildern Sie Ihre schönen, witzigen oder ganz alltäglichen Erlebnisse mit Ihrem lieben Vierbeiner.

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Leser-diamond(2).jpgAm Sonntag den 10.11.2013 waren wir zum ersten Mal mit unserem Hund Diamond Quest vom Fürstenauer Wald auf einer Hundeausstellung gemeldet. Unser erster Eindruck – wow gewaltig! Das ganze Messegelände war voller Zwei- und Vierbeiner, die sich beschnüffeln mussten – zumindest die Vierbeiner. Um uns eine Übersicht zu verschaffen, wo wir denn eigentlich hin mussten, war gleich am Anfang ein Informationsstand. Hier bekamen wir auch prompt ein gut 600 Seiten starkes Buch ausgehändigt. Eine Selbstverteidigungswaffe, dem Gewicht nach. Vielleicht kann man es im Notfall einem Mastiff ins Maul stecken, bevor er übergriffig wird. Wenn das nicht hilfreich ist... Darin standen ALLE Hunde die gemeldet waren! Jetzt musste man nur noch den eigenen Hund, bzw. die Rasse finden, und schon hatte man die Halle (von denen es gefühlte 20 gab) und die Ringnummer (von denen es noch weitaus mehr als 20 gab, also gefühlte hundert!!). Leichter gesagt als getan, aber zum Schluss dann doch erfolgreich. Jetzt musste man den Platz in der Halle nur noch finden, was sich als nicht weniger schwierig herausstellte.

Leichte Panik ergriff uns, als der Blick auf die Uhr fiel und wir feststellten, dass es schon kurz nach 10:00 war. Laut Meldeschein startete das Richten der Beagles um 10:30 Uhr. Also dann mal los! Der Hund hat noch keine Startnummer und ist einer der ersten, die gerichtet werden sollen... klingt nach Spaß! Und wir haben noch immer keine Ahnung wo wir hin müssen! Aber immerhin haben wir das Handbuch und die Mastiffs können einpacken ...

Als wir dann am Ring ankamen (gefühlt 1 Std. später - in Echtzeit 15 Minuten) wurden wir sehr nett begrüßt: „Hallo, ist das nicht der Diamond Quest?“ Verblüffung – wie konnten uns wildfremde Menschen anhand unseres Hundes erkennen, den sie nie zuvor gesehen hatten? Ein zögerliches „Ja“ meinerseits war zu vernehmen. „Woher haben Sie das gewusst?“ Wie sich herausstellte, waren das die Leute, die vor ein paar Wochen bei unserem Züchter zu Besuch waren und mit Ihrem Rüden den jetzigen Wurf deckten. So machte sich ein wenig Entspannung bei uns breit. Man kam ins Gespräch und auf die meinerseitige Aussage hin: „Wir sind das erste Mal auf einer Ausstellung gemeldet. Wie geht’s denn jetzt weiter, und wo zum Teufel bekomm ich die Startnummer her? Ich denke wir sind bald dran...“, wurden wir erst mal beruhigt. Im Moment wurde noch eine andere Rasse gerichtet (Mastiffs?) und wir hatten noch mehr als genug Zeit.

Die Startnummer gab´s dann auch schon zehn Meter weiter – was für ein Glück! Ich ließ mir den ungefähren Ablauf nochmal erklären und schaute bei den zu richtenden Hunden zu. Natürlich wurde schon zuhause und in der Landesgruppe geübt. Aber hier, so ziemlich allein und dem Ganzen noch sehr fremd, sah die Sache ganz anders aus... Nun kam der Zeitpunkt, auf den es darauf ankam! Wir waren dran, zusammen mit noch einem anderen Hund in der Jüngstenklasse. Der Puls ging spürbar nach oben und ich fing an zu beten: „Lieber Diamond, bitte stell mich nicht zu sehr bloß! Du kannst das und ich glaube an Dich! Wir sind doch ein sehr gutes Team. Also: STRENG DICH AN! ICH TUE ES JA AUCH!“ (Falls Sie jetzt glauben, ich wäre ein Hundehalter, der sein Tier unter Druck setzt, irren Sie sich natürlich total.)

In der Zeit des Richtens war ich selber über unseren Hund ein wenig überrascht. Trotz des Drucks ging recht gut an der Vorführleine, und auf dem Richttisch hat er sich auch sehr gut verhalten (Zähne anschauen, anfassen lassen, und so weiter). Nur mit dem normal „Steh“ im Ring hat´s dann doch nicht so geklappt. Aber da werden wir noch dran arbeiten! Nun kam die Bewertung, welcher Hund welchen Platz belegt hat. Wir sind zweiter! – von zweien – aber egal! Wir sind happy. Nun aus dem Ring raus und warten auf das Ergebnis – und wir bekamen ein „V“ für versprechend. Nicht die Bestnote, aber das macht uns allen Mut, um weiterzumachen! Kann ja nur besser werden! Immerhin hatten wir zuerst ein VV stehen, und was zunächst ein Irrtum war, darf ja noch kommen. (Sie merken schon, Druck machen ist nichts für uns. Wir gehen das ganz gelassen an.)

Da wir sehr früh gerichtet wurden und wir den Richterbericht natürlich noch abholen wollten, kam jetzt die Phase der Entspannung! Naja, was man halt so bezeichnen kann, wenn man einen Junghund bei sich hat, der permanent nur Flausen im Kopf hat und alle, wirklich ALLE Hunde!!!! begrüßen und zum Spielen einladen will, die einigermaßen in seine Schlagdistanz kommen. Das kann ja noch heiter werden – so die nächsten 4,5 Stunden... Alles in allem hat es dann aber doch sehr viel Spaß gemacht und wir haben die Zeit gut mit Reden und Sparzieren gehen durch die verschiedenen Messehallen rumgebracht.

Fazit: Beeindruckend, laut, EXTREM VIELE HUNDE, nette Leute, nur liebe Mastiffs, und vor allem: spannend! Sowohl für den Hund wie auch für die Anhängsel. Das muss man mal mitgemacht haben, und wir haben´s mit Sicherheit nicht das letzte Mal getan. Die Planungen für 2014 laufen schon! (Und das ganz ohne Druck –natürlich.)

Es Grüßen:
Diamond Quest vom Fürstenauer Wald mit den Dosenöffnern Steffi & Marco Jahnke

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