Liebe Hundeeltern

an dieser Stelle haben Sie Gelegenheit, Ihre Beaglegeschichten zu veröffentlichen. Schildern Sie Ihre schönen, witzigen oder ganz alltäglichen Erlebnisse mit Ihrem lieben Vierbeiner.

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Ich bin Lulu, das Beagle Mädchen von Ingeborg Selzer. Verfressen wie alle Beagle, logisch.

Ja, die Weihnachtszeit war für mich wieder mal ein voller Erfolg! Oft gab es Momente, wo ich nicht beachtet wurde, das muss man dann ausnutzen, klar. Frauchen musste viel für Weihnachten vorbereiten und wenn man mich aus den Augen verliert, na, ist nicht so gut, ich bin erfinderisch.

Frauchen hatte zum Beispiel am 3. Advent einen Kaffeeklatsch mit Freundinnen. Alle saßen beim Kaffee und Plätzchen und ich hatte meinen mitgebrachten ollen Dentalknochen längst aufgefressen. Keine Plätzchen für Lulu, na warte. Aber da war ja noch Frauchens Handtasche, die stand auf dem Boden in der Ecke neben dem Kaffeetisch…..

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Ich lauerte und lauerte und dann war endlich der Moment gekommen. Die Weiber waren mit Schwätzen beschäftigt. Ich machte wie gewohnt den Reißverschluss der Handtasche auf und angelte mir die Hundeleberwurst-Tube raus. Ein Beagle kennt keinen Schmerz – deshalb mit der Tube ab in das Gästezimmer. Ungestört machte ich mich über die Tube her. Der verdammte Verschluss! Wie macht Frauchen den bloß immer auf? Na, man muss sich irgendwie helfen, also alles schön auseinander beißen und dann Stück für Stück ablecken und durchkauen. Das blöde Alu, immer ist es zwischen der tollen Leberwurst. Runter damit, geht ja nicht anders. Oh, der Verschluss, der ist aber doof. Ich kaue und kaue, klappernde Geräusche entstehen…. Da geht den Mädels ein Licht auf?!?

Ich höre: „Wo ist denn eigentlich der Hund“ ?? Der saß doch die ganze Zeit hier unter dem Tisch?

Oh weh, jetzt bin ich dran.

Schnell die restlichen Aluminiumkrümel weglecken und schon hat Frauchen den Plastikverschluss aus meinem Maul gefischt. Ein Aufschrei ist zu hören – keine neuen Worte für mich!

„ Du bist unmöglich, Du alter Dieb, Du verfressener „Köter“ ?? Man kann Dich nicht aus den Augen lassen, wenn Du jetzt zum Doktor musst. Mein Gott, hoffentlich passiert dem Hund da jetzt nichts?“

Na, was soll ich denn beim Doktor, war doch gut, die Worscht.

Die ganze Woche musste ich jeden Abend zu meinem Fleisch eine Portion Sauerkraut essen, damit das Alu wieder im Häufchen landete. Macht auch nix, man gewöhnt sich dran. Ich esse so und so alles.

Frauchen hat jede Häufchentüte durchgetastet und sich über jedes angekommene Alustückchen gefreut. Das war vielleicht eine 4. Adventswoche, meine Güte - und ich hatte vielleicht Schwein… . Ich hab‘ es wieder mal gut überlebt, auch die Feiertage. Ihr auch ?

Ein Hundegruß an alle 4-Beiner und Leidensgenossen

Eure

Marrylou – genannt Lulu

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